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Ordinationswachhund steuerlich nicht abzugsfähig

Der unabhängige Finanzsenat (UFS) hat im Zuge einer Berufungsentscheidung befunden, dass die Kosten für einen in einer Ordination einer Kinderärztin anwesenden Wachhund nicht als Betriebsausgaben abzugsfähig sind. Dies seien Kosten der privaten Lebensführung.

Seitens der Ärztin wurde argumentiert, dass es sich um einen voll ausgebildeten Therapie-, Rettungs- und Schutzhund handle, der auf Grund seiner Ausbildung auch für Therapie- und Schutzzwecke eingesetzt werde.

Der UFS begründet seine Entscheidung damit, dass die Ärztin die Ausgaben in der Steuererklärung zunächst für einen Wachhund geltend machte und verwies auf die Judikatur des VwGHs, dass die allgemeine Wachfunktion eines Haustieres keine steuerliche Abzugsfähigkeit vermittelt, auch nicht dann, wenn eine Ausbildung zum Schutzhund erfolgte. Da die Ärztin dem UFS trotz Vorhalt keine Nachweise vorlegte, dass der Hund auch als Therapiehund ausgebildet ist, wurden die Betriebsausgaben auch aus diesem Titel nicht anerkannt.

Stand: 10. August 2010

Oberleitner & Eder Wirtschaftstreuhand-GmbH

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